Teufelsbett

Hünengrab am Giebichenstein

Hünengrab Hünengrab
Nr. 813
 
GPS Koordinaten 52° 37.983' N
9° 18.900' E
 
nächster Ort Stöckse
 
Ausrichtung 210°
 
Menschen mit Behinderung barrierefrei für Rollstuhlfahrer




Eine Beschreibung von 1867 besagt, dass das Steingrab eine lichte Weite von 9 x 3m hatte. Später kam man zu der Erkenntnis, dass die Kammer sogar 11m lang gewesen sei.

Der Zugang wurde in der Mitte der Südseite festgestellt.

Abbildung zu Teufelsbett

Rekonstruktionsversuch des Hünengrabes am Giebichenstein.

Abbildung zu Teufelsbett

Im Museum Nienburg sind etliche Funde aus dem Teufelsbett ausgestellt. Wie zum Beispiel hier der Feuersteindolch mit der Nummer 2.

Abbildung zu Teufelsbett

Giebichenstein Teufelsbett aaaani Schälchenstein Husum Rillenstein Loccum Landkarte zu Teufelsbett
  • Nienburg/Weser
    www.nienburg.de
  • Stöckse
    www.stoeckse.de
  • Museum Nienburg
    www.museum-nienburg.de/


Anfahrt


In der Nähe:
Giebichenstein (Nienburg)0.06 km,270°(W)
Megalithen in Nienburg/Weser (Nienburg)5.51 km,270°(W)
Rillenstein aus der Loccumer Heide (Nienburg)5.51 km,270°(W)
Schälchenstein von Husum (Nienburg)5.51 km,270°(W)


Die Legende zum Giebichenstein

Als es in dieser Gegend noch Riesen gab, wohnte auch einer in Linsburg und sein Bruder am Hämelsee, gut drei Stunden von Linsburg entfernt. Der aus Linsburg stammende Riese, er soll Hans Lohe geheißen haben, hatte seinen Bruder besucht und kam auf der Rückreise auch durch Wölpe. Hier wohnten schon Christen, die den alten Heiden unfreundlich aufnahmen und ihm noch nicht einmal einen Schluck Wasser reichen wollten. Zornig ging der Riese auf dem sandigen Weg über die Krähe weiter nach Linsburg. Wieder zuhause wollte er sich bei den Wölpern rächen. Er ging auf den höchsten Hügel im Grinderwald, nahm eine Schleuder, legte einen gewaltigen Granitblock hinein, schwenkte ihn und rief:

Flüg hoch, flüg siet,
flüg öwer den Stöckser Diek,
flüg an den Wölper Klocktorm!


Bei diesen Worten sauste der Steinblock durch die Luft. Der Riese verfolgte den Wurf, um sich an dem Sturz des Wölper Kirchturmes, der ihm schon lange ein Gräuel gewesen war, zu erfreuen. Doch der Wurf war zu schwach gewesen. Der Stein flog nicht bis nach Wölpe, sondern fiel schon in der "Krähe" nieder. Da liegt er noch heute.

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