Giebichenstein


Findling Findling
 
GPS Koordinaten 52° 37.983' N
9° 18.850' E
 
nächster Ort Stöckse
 
Menschen mit Behinderung barrierefrei für Rollstuhlfahrer




Der 350t schwere Giebichenstein ist der größte Findling Niedersachsens und mit der vorletzten Eiszeit vor etwa 200.000 Jahren nach Stöckse, in das Waldgebiet "Krähe", geschoben worden.

1967 wurde die Umgebungnbsp; archäologisch untersucht und es wurden Klingen, Schaber und Messer aus Feuerstein gefunden. In der Nachbarschaft befinden sich 10 Hügelgräber und ein zerstörtes Großsteingrab, die auf einem 1 km langen archäologischen Wanderpfad zu besichtigen sind.
Abbildung zu Giebichenstein

Größenvergleich

Abbildung zu Giebichenstein

Bohrung, etwa 10cm DM auf dem Stein

Abbildung zu Giebichenstein

Giebichenstein Teufelsbett aaaani Schälchenstein Husum Rillenstein Loccum Landkarte zu Giebichenstein
  • Nienburg/Weser
    www.nienburg.de
  • Stöckse
    www.stoeckse.de


Anfahrt


In der Nähe:
Teufelsbett (Nienburg)0.06 km,90°(O)
Megalithen in Nienburg/Weser (Nienburg)5.45 km,270°(W)
Rillenstein aus der Loccumer Heide (Nienburg)5.45 km,270°(W)
Schälchenstein von Husum (Nienburg)5.45 km,270°(W)


Die Legende zum Giebichenstein

Als es in dieser Gegend noch Riesen gab, wohnte auch einer in Linsburg und sein Bruder am Hämelsee, gut drei Stunden von Linsburg entfernt. Der aus Linsburg stammende Riese, er soll Hans Lohe geheißen haben, hatte seinen Bruder besucht und kam auf der Rückreise auch durch Wölpe. Hier wohnten schon Christen, die den alten Heiden unfreundlich aufnahmen und ihm noch nicht einmal einen Schluck Wasser reichen wollten. Zornig ging der Riese auf dem sandigen Weg über die Krähe weiter nach Linsburg. Wieder zuhause wollte er sich bei den Wölpern rächen. Er ging auf den höchsten Hügel im Grinderwald, nahm eine Schleuder, legte einen gewaltigen Granitblock hinein, schwenkte ihn und rief:

Flüg hoch, flüg siet,
flüg öwer den Stöckser Diek,
flüg an den Wölper Klocktorm!


Bei diesen Worten sauste der Steinblock durch die Luft. Der Riese verfolgte den Wurf, um sich an dem Sturz des Wölper Kirchturmes, der ihm schon lange ein Gräuel gewesen war, zu erfreuen. Doch der Wurf war zu schwach gewesen. Der Stein flog nicht bis nach Wölpe, sondern fiel schon in der "Krähe" nieder. Da liegt er noch heute.

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