4000 Jahre Große Sloopsteine

Sternwanderung am 24. August 2000

Bericht Bericht
Nr. 984
 
GPS Koordinaten 52° 19.272' N
7° 54.669' E
 
nächster Ort Lotte, Wersen
 
Ausrichtung 256°
 
Menschen mit Behinderung barrierefrei für Rollstuhlfahrer


Von 13 Wersener und Wester- kappelner "Nachbarn" der Sloopsteine wurde ein Ehrentor am Waldweg zur Megalith- formation errichtet. Das Tor besteht aus 3000 Papierblumen in den Wersener Wappenfarben.

Winfried Eggert unterhielt die Wanderer mit seinem Akkordeon. Im Rahmen der 1000-Jahr- Feier Wersens wurde gleich das Jubiläum "4000 Jahre Sloopsteine" mitgefeiert. Das Megalithgrab wird tatsächlich auf ein Alter von etwa 4000 Jahren geschätzt.

250 Wanderer, davon etwa 200 aus Wersen, trafen sich nach einem Sternmarsch zum Jubiläum an den Sloopsteinen. Die beiden Wandergruppen starteten an den Rathäusern von Wersen (Lotte) und Westerkappeln.

Viele Kinder hauchten den Megalithen neues Leben ein, zeitweise glichen die Sloopsteine einem "Ameisen- haufen".

 


Für den musikalischen Rahmen sorgte der Posaunenchor Wersen

 

 

 


Auch mit der Bratwurst in der Hand behielt dieser junge Mann den berblick. Der Heimat- und Kulturverein Westerkappeln sorgte für das leibliche Wohl.




Hexenstein Hollager Steine Johannissteine Knieanbetungsstein Menhir auf der Felsrippe aaaaaos Karlstein, Gr. Karlstein, Kl. Sloopsteine, Gr. Sloopsteine, Kl. Landkarte zu 4000 Jahre Große Sloopsteine
  • Lotte
    www.lotte.de
  • Kreis Steinfurt
    www.kreis-steinfurt.de
  • Sloopsteine (Esch)
    www.esch-westerkappeln.de/westerkappeln/sloopsteine.htm
  • Sloopsteine (Das Vermächtnis)
    www.dasvermaechtnis.de/westerkappeln.html
  • Die NOZ berichtet: Teamarbeit: Ehrentor für betagte Hinkelsteine
    www.neue-oz.de/_archiv/noz_print/tecklenburger_land/2000/08/sloopsteine.html
  • Die NOZ berichtet: Rund 250 Wanderer gratulierten den Sloopsteinen
    www.neue-oz.de/_archiv/noz_print/tecklenburger_land/2000/08/sternmarsch.html


Anfahrt


In der Nähe:
Kleine Sloopsteine (Steinfurt)2.71 km,38°(NO)
Hollager Steine (Osnabrück)5.93 km,69°(NO)
Menhir auf der Felsrippe (Osnabrück)7.32 km,93°(O)
Johannissteine (Osnabrück)7.40 km,88°(O)
Knieanbetungsstein (Osnabrück)7.81 km,89°(O)
Hexenstein (Osnabrück)8.04 km,69°(NO)
Karlsteine (Osnabrück)8.64 km,93°(O)
Karlsteine (Osnabrück)8.66 km,93°(O)
Helmichsteine (Osnabrück)10.87 km,84°(O)
Megalithen in Osnabrück (Osnabrück)11.22 km,123°(SO)
Oestringer Steine II (Osnabrück)11.56 km,93°(O)
Oestringer Steine I (Osnabrück)11.59 km,93°(O)
Replik Zoo Osnabrück (Osnabrück)13.34 km,126°(SO)
Großsteingrab Nahne (Osnabrück)13.38 km,127°(SO)
Großsteingrab Lintern (Osnabrück)13.69 km,348°(NW)
Matthiesings Opferstein (Osnabrück)14.69 km,351°(N)
Wiemelsberger Steine (Osnabrück)14.69 km,347°(NW)
Teufelssteine (Osnabrück)14.75 km,115°(SO)
Horststeine (Osnabrück)14.76 km,53°(NO)
Megalithgrab Wechte (Steinfurt)14.99 km,213°(SW)
Der Butterstein (Osnabrück)15.02 km,88°(O)
Gretescher Steine (Osnabrück)15.16 km,112°(SO)
Sundermannsteine (Osnabrück)15.40 km,106°(SO)
Süntelstein (Osnabrück)16.65 km,76°(NO)
Teufels Teigtrog (Teufels Backtrog) (Osnabrück)17.16 km,79°(NO)
Teufels Backofen (Osnabrück)17.19 km,80°(O)
Großsteingrab Grumfeld-Ost (Osnabrück)18.17 km,354°(N)
Großsteingrab Grumfeld-West (Osnabrück)18.20 km,353°(N)
Großsteingrab Rickelmann I (Osnabrück)18.51 km,353°(N)
Steingräberweg Giersfeld ()18.51 km,353°(N)
Großsteingrab Rickelmann II (Osnabrück)18.84 km,353°(N)
Großsteingrab Reincke (Osnabrück)18.87 km,354°(N)
Großsteingrab Meyer (Osnabrück)19.07 km,354°(N)
Darpvenner Steine (Osnabrück)19.08 km,74°(NO)
Darpvenner Steine (Osnabrück)19.10 km,74°(NO)
Darpvenner Steine (Osnabrück)19.10 km,74°(NO)
Dübberort Grab II (Osnabrück)19.47 km,91°(O)
Dübberort Grab I (Osnabrück)19.55 km,91°(O)
Großsteingrab Haltern (Osnabrück)19.73 km,93°(O)
Großsteingrab Driehausen (Osnabrück)19.94 km,77°(NO)


Die Sloopstein Ballade

Friedrich Castelle
(1879 - 1954)

Es wandert der Wind durch das Cappelner Land und sing sein Lied in den Föhren,
dort liegen sie in der Sonne Brand, vom Leben kein Hauch zu hören.

Von Urwaldriesen zum Mal gerecht, verwachsen, ohne Keile und Klammern,
Findling über Findling deckt, die tiefste der Grabeskammern.

Dort schläft er im verwilderten Forst, weit über ihm die karge,
brauneinsame Heide mit Brahm und Porst, in seinem goldenen Sarge.

Dort schläft er sicher ob auch die Welt, sich renkt aus allen Fugen,
ob auch den letzten deutschen Held, längst sie zu Grabe trugen.

Dort schläft er bis auf den endlichen Tag

Da sich die Welt wieder weitet,
und er zum letzten großen Schlag als König Weking ausreitet.

Dann splittern die Steine im Glutenbrand, wie schmetternde Donnerkeile,
dann fliegt durchs weite, weite Land der Heerruf mit Windeseile.

Dann geht der alte Bauernspruch von Hof zu Hof durch die Runde,
dann braust das Volk im Wetterflug und das Weltall wankt im Grunde.

Oschlage, schlage König Wiek, wir wachsen, wir deine Werber,
es raunen die Winde vom neuen Riek, überm Feld steht rüttelnd der Sperber.

Die Heide gleißt im Sonnebrand, die Wettertürme steigen,
es wanderte der Wind durch das Cappelner Land und singt dein Lied in den Zweigen.

Copyright © 1999, 2021 Mario H. Fietz - Email : Email-Adresse