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01-Sep-1999
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Megalithisches Lexikon

Alignement (franz.) Drei oder mehr Menhire die in einer Reihe aufgestellt sind.
Allée Couverte (franz.) Galeriegrab. Rechteckige Anlage, kistenförmig, mit Eingang. In Deutschland in Südniedersachen, Westfalen und Hessen.
Anta Polygonale Dolmen mit meist nur einer Steinplatte in Portugal.  
Avenue Zwei Reihen stehender Steine. Führen meistens zu einem Steinkreis .  
Backsight Outlier als Visier hinter einem Steinkreis
Boulder Tomb (engl.) Eine Kiste bildender groĂźer Felsen oder Felsblock auf kleinen Tragsteinen. Besonders in Irland.  
Burial Mound (engl.) siehe Tumulus .
Cairn (engl.) Ein mit kleineren Bruchsteinen bedeckter Dolmen oder Tholos
capstone (engl.) Deckstein. Horizontaler Stein auf einem Trilithen.
Court Tomb (engl.) Kammergrab mit oft trapezförmigem Cairn aus der Jungsteinzeit. Vorkommen in Irland und Schottland.  
Cromlech Cromlechs bestehen aus Menhiren, die in einem Halbkreis angeordnet sind und den Anfang und das Ende einer Alignment bilden. Im Keltischen bedeutet Cromlech krummer Stein bzw. Krummstein. Im Bretonischen erhält er die selbe Bedeutung durch die Herleitung von dem Wort Kramon = Krümmung und Lech = Stein oder Ort bzw. geborgener Ort. In Wales hat Cromlech die gleiche Bedeutung wie Dolmen
Cueva (span.) Felsengräber auf den Balearen. Siehe Felsengrab.  
cup-marked stone (engl.) siehe Schalenstein
Dæksten (dän.) Deckstein
Deckstein Der horizontale (flache) Stein auf einem Dolmen oder Joch
Dolmen (bretonisch) Das Wort Dolmen setzt sich aus dem Wort Toal = Tisch und Men = Stein zusammen. Es bedeutet "Tisch aus Stein" und bezeichnet meist flache Bauwerke, die aus einer oder mehreren Steinplatten, die von StĂĽtzmenhiren getragen werden, bestehen.
Dolmen a Couloir Eine Kammer mit einem zusätzlichen zuführenden Gang. Oft auch als Ganggrab oder Hünengrab bezeichnet.
Dolmen Coude Seltene Form des Dolmen a Couloir mit abgeknickten Gang  
Dolmen simple Eine Kammer bestehend aus ein oder zwei Jochen .
Dolmen Transepte Seltene Form des Ganggrabes (Dolmen a Couloir) mit Gang Nebenräumen am Gang. engl.: transepted gallery grave  
Druiden-Altar Bezeichnung fĂĽr Dolmen
Dyssekammeret (dän.) Grabkammer
Dyssen (dän.) Dolmen
Emsländische Kammer Ganggrab mit ovaler Steineinfassung.
erweiterter Dolmen Eine Kammer bestehend aus zwei Jochen.
Felsengrab (engl.: Rock-cut-tomb) weltweit seit dem Neolithikum anzutreffende Kultstätte. In Europa in Spanien, Balearen, Malta, Sardinien, Orkney, Deutschland.  
Foresight Outlier als Visier vor einem Steinkreis
Galeriegrab (franz.: Allée Couverte engl.: Gallerygrave) Rechteckige Anlage, kistenförmig, mit Eingang. In Deutschland in Südniedersachen, Westfalen und Hessen.
Gallerygrave siehe Galeriegrab
Ganggrab Geläufige Bezeichnung für einen Dolmen a Couloir.
Ganggriften (schwed.) Ganggrab
Gigantengräber (ital. Tombe dei Giganti) Spät-megalithische, mit Stelen versehene, Anlagen auf Sardinien.  
Gravhøje (dän.) Grabhügel
GroĂźdolmen Eine Kammer bestehend aus drei oder mehr Jochen.
HĂĽnenbett wie ein Ganggrab, aber mit einer wesentlich größeren vorwiegend rechteckigen Einfassung
HĂĽnenbett ohne Kammer (engl.: non-megalithic Mound) rechteckige, trapezförmige, dreieckige oder spermienförmige Anlagen von der Bretgane ĂĽber GroĂźbritannien bis nach Polen. Keine "klassische" Megalithanlage.  
HĂĽnengrab siehe Ganggrab
henge (engl.) runde oder ovale Erdwälle, besonders in SĂĽdengland, mit einem bis mehreren Eingängen.  
Hinkelstein siehe Menhir
holed stone (engl.) siehe Lochstein  
Hunebed (nierderl., pl. Hunebedden) HĂĽnengrab, siehe Ganggrab
Jættestuen (dän. Riesenstuben), Hünengrab, siehe Ganggrab
Joch Zwei Wandsteine und ein Deckstein
Jungsteinzeit Neolithikum Abschnitt der Menschheitsgeschichte. Beginn mit Hirten und Ackerbauern in Mitteleuropa um 6000 v.u.Z. bis etwa 1800 v.u.Z., danach Ăśbergang in die Bronzezeit.
Kæmpegraven, Kæmpehøje (dän.) Hünengrab
Keilgrab siehe Wedge Tomb  
Langdyssen (dän.) Großdolmen
Lintel (engl.) Horizontaler Stein auf einem Trilithen.
Lochstein (engl.: holed stone) Menhir mit einem Loch, in Großbritannien, Irland und auf dem Piesberg (Osnabrück). Auch Eintrittssteine mit Seelenloch von Galeriegräbern in Deutschland und der Schweiz.

Siehe auch Quoit.
 
Mámoa (span.) volkstĂĽmliche Bezeichnung fĂĽr die HĂĽgel ĂĽber den Megalithanlagen in Galizien.  
Megalith Großer Stein (griech. mega = groß und lithos = Stein) . Bauwerke, Monumente aus großen Steinen. Megalithbauten werden nach Form, Bauart und Aufgabe klassifiziert.
Megalithisches Yard Maßeinheit, entdeckt von Prof. Alexander Thom. Nach diesem Maß sollen viele Megalithbauten erstellt worden sein. Ein Megalithisches Yard (MY) enstpricht 82,9 cm.  
Menhir Langer Stein (bretonisch Men = Stein und Hir = lang). Bearbeiteter oder unbearbeiteter in vorgeschichtlicher Zeit in kultischer Funktion aufgestellter, aufrecht stehender Stein. Häufig auch Hinkelstein (Asterix & Obelix) genannt, was aus der Veralberung des Wortes Hünenstein zu Hühnerstein (plattdt.: Hinkelstein) enstand.
Monolith (griech.: einzeln stehender Stein) Ein einzelnstehender Menhir ist ein Monolith.
Naveta (span.) bronzezeitliche Nachfolger der Cuevas auf den Balearen.  
non-megalithic Mound (engl.) siehe HĂĽnenbett ohne Kammer
 
Opferstein Mit blutigem Opferkult der Germanen in Verbindung gebrachte Opferstätten, für die es keine Belege gibt.
Outlier (engl.) "Ausreißer". Ein Stein, der in einiger Entfernung zu Steinkreisen oder Alignements steht, aber dennoch zu diesen Bauwerken gehört. Vermutlich zu astronomischen Beobachtungen. (Foresight, Backsight).
Passage Tomb (engl.) siehe Ganggrab
Polygonaldolmen Dolmen mit mindestens fĂĽnf Tragsteinen und einem groĂźen Deckstein. Vorkommen besonders auf Seeland (Dänemark), auf JĂĽtland (Schweden) und in der schwedischen Provinz Bohuslän, aber auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.  
Portalgrab (engl. Portal Tomb) Kammergrab mit bis zu 3,5m hohen Tragsteinen und einer riesigen Steinplatte mit leichter Neigung am Kammereingang. Vorkommen in Irland, Cornwall und Wales.  
Quoit (engl.) Begriff fĂĽr Lochsteine in Irland, Cornwall und SĂĽdwales.  
Recumbent Stone (engl.) "Liegender Stein". Ein Stein, der auf der Seite in Steinkreisen liegt, vermutlich zu astronomischen Beobachtungen. Kommt in Teilen von Irland und Schottland vor.  
Recumbent Stone Circle (engl.) Steinkreis mit einem liegenden Stein.  
Ring (engl.) Bezeichnung fĂĽr einen Steinkreis. Z.B. Ring of Brodgar.
Rock-cut-tomb (engl.) siehe Felsengrab  
SB-Nr. siehe sognebeskrivelsesnummer  
Schalenstein (engl. cup-marked stone) Auch Näpfchenstein. Findling oder Felsen mit näpfchenartigen Vertiefungen. Bedeutung unbekannt; jedoch vielfältige Deutung, z.B.: Dorfplan, Sippenplan, astronomische Sternenkarte, Mahlstaub (Steinmehl) soll gegen Krankheiten helfen, Neutralisator gegen Strahlungsenergien (z.B. Erdstrahlung), Opferstein (Einbringen von Fetten, Ölen, Kräutern, ... in die Schälchen).
Seelenloch Bei sehr alten Häusern war das Seelenloch in der Stube oder im Schlafzimmer häufig unterhalb der Decke in Form eines viereckigen Loches (etwa 10x30cm). Bei einem Todesfall wurde es geöffnet und nach drei Tagen wieder verschlossen. So konnte die Seele ins Freie, eine Rückkehr sollte aber ausgeschlossen werden.

Auch bei einigen Bauformen der Megalithgräber gibt es so ein Seelenloch. Evtl. war es auch eine Öffnung für sterbliche Überreste oder Grabbeilagen.

Siehe auch Lochstein.
 
sognebeskrivelsesnummer (dän. Stednummer og sognebeskrivelsesnummer) Referenznummer für kulturhistorische Orte in Dänemark. Stednummer=Ortsnummer, bestehend aus einer sechsziffrigen Zahl, Stelle 1-2 = Amt (Kreis/Regierungsbezirk), Stelle 3-4 = Herred (kleinere Einheit als ein Kreis), Stelle 5-6 = Sogne (Gemeinde). Die Sognebeskrivelsesnummer ist ein laufende Nummer.
 
Steinkreis Steinring, Steintanz. Aufrecht stehende Steine, die gewöhnlich in Kreisen, Ellipsen oder Ei-Form angelegt sind, die bestimmten Geometrien folgen - oder auch nicht.
Steintanz siehe Steinkreis
Stendös (schwed. Steindose) Dolmen
Taula Nur auf der Insel Menorca (Balearen) anzutreffendes megalithisches Bauwerk. (aufrecht stehender Monolith mit einem querliegenden, waagerechten Stein. T-förmig)  
Tholos (f., pl. Tholoi) Eine Kuppelkammer aus kleineren Bruchsteinen in Form eines Bienenkorbes. In Cairns oder Tumuli können anstatt eines Dolmen auch eine Tholos verborgen sein.  
Tombe dei Giganti (ital.) siehe Gigantengräber
 
transepted gallery grave (engl.) siehe Dolmen transepte  
Trichterbecherkultur Die Megalithanlagen im Nordwesten Deutschlands werden der Trichterbechkultur (4200-2800 v.u.Z.) zugeschrieben. Der Name stammt von den typischen trichterförmigen Gefäßen, die als Grabbeilagen gedeutet werden. 1930 wurde die Bezeichnung von dem polnischen Archäologen Konrad Jazdzewski eingeführt.
Trilith Ein Trilith ist ein Tor, das aus zwei Tragsteinen und einem querliegenden dritten Deckstein besteht. Die bekanntesten Trilithen sind in Stonhenge zu sehen.
Tumulus (lat.) mit Erde bedecktes GroĂźsteingrab (ohne zufĂĽhrenden Gang). Auch einfach nur ErdhĂĽgel ĂĽber der megalithischen Anlage. Englisch Burial Mound.
upright Englischsprachige Verallgemeinerung fĂĽr alle aufrecht stehenden Steine (z.B.: Wandsteine, Portalsteine, Schlusssteine)
Urdolmen Eine Kammer bestehend aus einem Joch.
Wedge Tomb (engl.), Keilgrab, Galeriegrab in einem Cairn mit abnehmender Höhe von West nach Ost. Eingang im Osten. Bauform der späteren Jungsteinzeit, besonders in Irland, aber auch in Cornwall und den Scilly Isl.  


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