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Karlsteine

Stadt Osnabrück Niedersachsen
Großer Karlstein  

Hünengrab Hünengrab
Nr. 909
 
GPS Koordinaten 52° 19.017' N
8° 02.287' E
 
nächster Ort Osnabrück, Haste
 
Ausrichtung 240° / 60°
 
Menschen mit Behinderung Begleitperson für Rollstuhlfahrer notwendig
andere Koordinatensysteme    Routenplanung     7a
Abbildung zu Karlsteine


Das wohl bekannteste Großsteingrab der Region sind die sagenumwogenen Karlsteine im Grenzgebiet Haste/Lechtingen östlich der Oldenburger Landstraße. Es liegt auf einer kleinen Anhöhe im Haster Hone (Hain) nahe der alten Bundesstraße 68, einem Mischwald. Früher lag es frei in der Natur.

Abbildung zu Karlsteine

Bemerkenswert ist, dass hier nicht wie sonst üblich, eiszeitliche Findlinge zum Bau der Grabkammer verwendet wurden, sondern konglomeratische externer Link Sandsteinblöcke vom westlich gelegenen Piesberg (vgl. Johannissteine interner Link ).

Es sind neben den sechs Trägersteinen ein Schlußstein und vier riesige Decksteine (der Sage nach soll es nur eine einzige Platte gewesen sein).

130m östl. der B68 bei Kilometerstein 5.

Abbildung zu Karlsteine

Funde: Menschenknochen, Tierknochen, Donnerkeil, 24cm langer Dolch, Fragmente von Keramikgefäßen, menschliche Schädelfragmente, Spinnwirtel aus grauem Felsgestein.

Abbildung zu Karlsteine

Der größte Deckstein Definition hat die Ausmaße 3,7m zu 2,2m zu 80cm Dicke. Das Innenmaß der Kammer beträgt 8,5m zu 3m im Osten und 2,3m im Westen.

Abbildung zu Karlsteine

Etwas unterhalb der Karlsteine befindet sich das Kreuz im Hone. (Richtung Osnabrück, ca. 200m, andere Straßenseite, ein Hinweisschild ist vorhanden). Von den ehemals sieben Buchen an dieser Stelle sind nur noch drei übriggeblieben, obwohl der Ort teggen Böiken genannt wird (10 Buchen). Nach alter Überlieferung soll an dieser Stelle die erste christliche Messe dieser Gegend gefeiert worden sein. Ein Dokument der Christianisierung der Sachsen. Die Inschrift lautet:

HOC LOCO CAROLI MAGNI
TEMPORIBUS PRIMAM
IN HAC REGIONE MISSAM
CELEBRATUM ESSE
ANTIQUITUS TRADITUM EST


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Butterstein Darpvenne II Darpvenne III Darpvenne I Helmichsteine Hexenstein Hollager Steine Johannissteine Süntelstein Teufels Backofen Teufels Teigtrog Knieanbetungsstein Menhir auf der Felsrippe Gretescher Steine Teufelssteine aaaaaos Karlstein, Gr. Karlstein, Kl. Oestringer Steine I Oestringer Steine II Sundermannsteine Sloopsteine, Gr. Sloopsteine, Kl. Landkarte zu Karlsteine
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Anfahrt

Bundesstraße 68 Osnabrück Richtung Bramsche, Wallenhorst. Am Stadtende nach rechts in die Oldenburger Landstraße Richtung Lechtingen. Kurz vor der B68-Brücke geht nach rechts ein Weg in den Wald.
Eine Parkgelegenheit besteht schräg gegenüber des Waldweges, direkt an der Brücke.
Alle vorhandenen Anfahrtbeschreibungen für Stadt Osnabrück

Megalithen in der Nähe (20km):
Knieanbetungsstein (Osnabrück)1.03 km,308°(NW)
Menhir auf der Felsrippe (Osnabrück)1.32 km,275°(W)
Johannissteine (Osnabrück)1.41 km,299°(NW)
Helmichsteine (Osnabrück)2.73 km,53°(NO)
Oestringer Steine II (Osnabrück)2.93 km,95°(O)
Oestringer Steine I (Osnabrück)2.95 km,94°(O)
Hexenstein (Osnabrück)3.55 km,342°(NW)
Hollager Steine (Osnabrück)4.04 km,310°(NW)
Megalithen in Osnabrück (Osnabrück)5.65 km,172°(S)
Der Butterstein (Osnabrück)6.45 km,82°(O)
Sundermannsteine (Osnabrück)7.23 km,121°(SO)
Kleine Sloopsteine (Steinfurt)7.41 km,291°(NW)
Teufelssteine (Osnabrück)7.45 km,140°(SO)
Gretescher Steine (Osnabrück)7.51 km,134°(SO)
Replik Zoo Osnabrück (Osnabrück)7.70 km,164°(SO)
Großsteingrab Nahne (Osnabrück)7.89 km,165°(SO)
4000 Jahre Große Sloopsteine (Steinfurt)8.64 km,273°(W)
Große Sloopsteine (Steinfurt)8.64 km,273°(W)
Süntelstein (Osnabrück)8.78 km,59°(NO)
Teufels Backofen (Osnabrück)9.01 km,67°(NO)
Teufels Teigtrog (Teufels Backtrog) (Osnabrück)9.02 km,66°(NO)
Horststeine (Osnabrück)9.91 km,18°(NO)
Dübberort Grab II (Osnabrück)10.84 km,90°(O)
Dübberort Grab I (Osnabrück)10.93 km,89°(O)
Großsteingrab Haltern (Osnabrück)11.09 km,93°(O)
Darpvenner Steine (Osnabrück)11.25 km,60°(NO)
Darpvenner Steine (Osnabrück)11.27 km,60°(NO)
Darpvenner Steine (Osnabrück)11.30 km,60°(NO)
Großsteingrab Driehausen (Osnabrück)11.85 km,66°(NO)
Großsteingrab Jeggen (Osnabrück)11.99 km,113°(SO)
Felsener Esch 1 (Osnabrück)13.28 km,66°(NO)
Felsener Esch 2 (Osnabrück)13.33 km,66°(NO)
Großsteingrab Lintern (Osnabrück)18.03 km,320°(NW)
Grambergen Opferstein (Osnabrück)18.07 km,99°(O)
Großsteingrab Grambergen (Osnabrück)18.18 km,99°(O)
Matthiesings Opferstein (Osnabrück)18.55 km,324°(NW)
Wiemelsberger Steine (Osnabrück)19.00 km,321°(NW)

Die Legende

Kaiser Karl hatte die Sachsen besiegt. Im Ohne (Haine) hatten die Germanen eine große Opferstätte. Sie bestand aus einer mächtigen Steinplatte. Aber alles Bemühen, die Opferstätte mit Feuer und Eisen zu zerstören, blieb erfolglos. Als Kaiser Karl zu gleicher Zeit aber noch hörte, Widukind sammle ein neues Heer, wurde er völlig mutlos. Er ließ vom Stein ab und fasste sogar den Entschluss, mit seinem Heer abzuziehen. Da ermahnten ihn sieben Brüder, doch auf Gottes Beistand zu vertrauen. Gegenüber vom heidnischen Opferstein errichteten sie den ersten christlichen Altar in unserer Gegend. Dort knieten sie nieder und flehten Gott um Hilfe an. Kaiser Karl war jedoch weiter ohne Hoffnung und sagte, indem er mit seiner Reitgerte auf den Opferstein schlug: “Ebenso wie ich diesen Stein nicht brechen kann, werde ich auch den Nacken der Sachsen nicht beugen!” Kaum hatte er diese Worte gesprochen, da zersprang die Steinplatte in drei Stücke. Alle sahen dies als Zeichen des Himmels an und vertrauten auf Gott, dass er seine Diener im Kampf nicht verlassen werde.

The Legend

Emperor Karl had defeated those Saxons. In the Ohne (grove) the Germanic pagans had a large sacrificial offering place. It consisted of a powerful flagstone. However all effort to destroy this place with fire and iron remained unsuccessful. When emperor Karl heard that the Germanic leader, Duke Widukind, was concentrating a new army, he lost all his courage, abandoned the stone and decided to take off with the army. Seven brothers told him to trust God’s assistance. Opposite the pagan victim stone they established the first Christian altar in our area. There they knelt down and prayed to God for assistance. Emperor Karl however had lost all hope and said, whilst striking the victim stone: as do not know how to break this stone, I also knowthat the neck of the Saxons will not bend! He had hardly spoken these words when the flagston esplit into three pieces. All regarded this as an indication from heaven and they trusted God that he would not abandon his servants in the fight.

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